Naturwissenschaftliches Theater - Science Act

 

 

Tanz der Elemente

Inhalt:

Das aktuelle Bühnenstück "Tanz der Elemente" bringt die Entdeckung der Elemente bis hin zu ihrer Ordnung im weltberühmten Periodensystem – von dem Alchemisten Hennig Brand über Antoine Lavoisier bis zu Dimitri Mendelejew – auf die Bühne. Die in Sankt Petersburg um 1870 angesiedelte Rahmenhandlung inszeniert das Ringen des genialen russischen Chemikers Dimitri Mendelejew um die Ordnung der Elemente.

 

Konzept:

Rückblenden in das 17. und 18. Jahrhundert markieren Stationen auf dem Weg von der Vier-Elemente-Lehre zu den modernen Naturwissenschaften. Fünf Akteure stellen die verschiedenen historischen Forscher dar, die einzelne Elemente wie den Phosphor oder Schwefel und zusammenhängende Gruppen wie die Edelgase oder Alkalimetalle, entdecken. Effektvolle Experimente verdeutlichen die Fragestellungen, das Vorgehen und die Ergebnisse dieser Forscher.

 

Die Bühnekulisse zeigt ein alchemistisches Labor, die Studierstube Mendelejews und das Laboratorium von Lavoisier.

 

Workshop-Inhalte zum Nachlesen und Anschauen:

 

Unterlagen für die Workshops (pdf-Datei ca. 8Mb)

 

Workshop-Videos (youtube) >>

 

Als Einstein in der Zeitmaschine verloren ging

Konzept:

Das als Experimentalshow konzipierte Theaterstück bietet aufgrund seiner Verknüpfung von Naturwissenschaft und künstlerischer Ausdrucksform einen spielerischen und fächerübergreifenden Einstieg in die Welt des naturwissenschaftlichen Denkens und Vorgehens einerseits, gewährt gleichzeitig auch Raum für die Auseinandersetzung mit ethischen und philosophischen Fragen. Es ist die ideale Form bereits bei Grundschülern erstes Interesse für Themen zu wecken, die dann in der praktischen Anwendung selbständig

vertieft werden.

 

Inhalt:

Zwei Moderatoren greifen im Dialog mit den Kindern und Jugendlichen Fragestellungen zu bekannten Alltagsphänomenen auf. Mittels einer Zeitmaschine ist es möglich, zur Unterstützung immer zwei Wissenschaftler aus der Vergangenheit herbeizuholen. Im Verlauf des Theaterstücks treten so paarweise nacheinander 8 bekannte historische Vertreter aus Naturwissenschaft und Technik auf, die in einem Zeitraum von 400 Jahren forschten. Sie verkörpern unterschiedliche Stadien der Forschungsgeschichte und nehmen daher abweichende Standpunkte zu den behandelten Themen ein. Auf diese Weise wird die Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Thema lebendig gestaltet. Durch eine Vielzahl von Experimenten erarbeiten die Akteure zusammen mit den Kindern und Jugendlichen Lösungen zu Fragestellungen aus verschiedenen Themengebieten.

 

Zielsetzung:

Das Theaterstück verdeutlicht die individuelle Persönlichkeit der historischen Figuren, ihrem unterschiedlichen Forschungsstand und die ihnen eigene Herangehensweise. Die Zuschauer erleben damit lebendig und nachvollziehbar den Prozess des wissenschaftlichen Forschens und Erfindens. Indem die Zuschauer immer wieder durch den Moderator in die Folge von Versuch und Irrtum bzw. Versuch und Ergebnis einbezogen werden, vermittelt er ihnen einen Einstieg in das wissenschaftliche Denken. Besonderheiten der Lebensgeschichte der Figuren, ihre Vorlieben und Marotten werden ebenfalls schauspielerisch umgesetzt und lassen das Bild von den Menschen und ihrem wissenschaftlichen Werk eindrücklich werden. Angeregt durch das Theaterstück werden Kinder und Jugendliche ermutigt, sich an praktischen Experimenten zu erproben und ihre positiven Erfahrungen auf ihre künftige Beschäftigung mit den Fächern zu übertragen.

 

Video-Ausschnitte (youtube) >>

 

Chemische Weihnachten und die scheinheiligen Könige aus dem Rheinland

 

 

Konzept:

Einmal abgesehen von dem liebevoll verpackten Chemie-baukasten unter dem Christbaum - was haben Bechergläser und Reagenzgläser oder die Reaktionsmechanismen von unedlen Metallen mit Weihnachten zu tun? Eine ganze Menge, jedenfalls in der sehr frei interpretierten Version des Matthäus-Evangeliums, die Studenten und Mitarbeiter der Fachhochschule Düsseldorf aufführen um Kindern zwischen fünf und zwölf Jahren spielerisch an naturwissenschaftliche Themen heranzuführen.

 

Inhalt:

In dem skurrilen Krippenspiel kommen Caspar, Melchior und Balthasar trotz ihrer Turbane und bunten Umhänge nicht etwa aus dem Morgenland sondern aus dem Rheinland und Maria und Josef nicht aus Nazareth sondern schlicht aus Köln. Ein Moderator führt durch die Geschichte und hilft Fragen zu beantworten wie zum Beispiel: Kann ein Teelicht so hell leuchten wie der Stern zu Bethlehem? Zur Lösung werden drei mögliche Antworten angeboten: durch starke Zufuhr von Luft, mittels Salz und Pfeffer oder durch Zugabe von einigen Spritzern Wasser. Erst das Experiment bringt die richtige Auflösung - das brennende Wachs mit Wasser besprengt - schießt unter den staunenden Augen der Kinder zu einer meterhohen Stichflamme empor.

 

Es folgen noch weitere Experimente, eingebettet in eine schöne weihnachtliche Geschichte, wie etwa die Erzeugung von hochexplosivem Wasserstoff aus Kräuteressig und Bleistiftanspitzern. Sogar die Verwandlung von billigem Metall in Gold, sozusagen der Stein der drei Weisen kann dem königlichen Trio als mögliches Geschenk für das Christkind präsentiert werden. Doch die vermeintliche Reichtumsquelle ist natürlich nur ein chemischer Trick. Nach einem Zinkbad reagieren Kupferstücke mit dem silbrigen Überzug in der Flamme des Bunsenbrenners zu goldfarbenem Messing.

 

 

 

Von verhexten Zauberern und verzauberten Hexen

 

Konzept:

Ausgangspunkt für den Entwurf des Theaterstücks war die Überlegung, durch eine spannende und unterhaltsame Vorführung bereits bei Kindern im Grundschulalter Interesse dafür zu wecken, naturwissenschaftliche Phänomene wahrzunehmen und zu hinterfragen. Daher wurden eine Reihe gut darstellbarer Experimente ausgewählt und in eine Geschichte eingebunden, deren Hauptfiguren zum einen märchenhafte Gestalten sind (Hexe und Zauberer). Den Gegenpol zu den magischen Figuren bildet der Alchimist, der das "wissenschaftliche Denken" verkörpert. Während die Hexen- oder Zauberkunststücke scheinbar willkürlich glücken oder miß-glücken, vermag der Alchimist nachvollziehbare Erklärungen zu den Experimenten zu liefern bzw. erarbeitet diese mit den Kindern. Der Kontrast zwischen magischer und rationaler Welt wird versinnbildlicht durch den Wechsel von zwei Darstellungsebenen, der Marionettenbühne bzw. dem Labor des Alchimisten, in dem die Schauspieler agieren.

 

 

Inhalt:

Wenn die zänkische Feuerhexe Fatiba und der alte Zauberer des Lichtes Luxibus um die Herstellung von Gold wetteifern, dabei aber ihre Zaubersprüche vergessen, sind Überraschung und Unterhaltung vorprogrammiert. Wenn sie dann noch den kundigen Alchimisten Bragadino zu Rate ziehen, sorgt dieser für ein explosives Gemisch von naturwissenschaftlichen Experimenten, das Grundschulkinder aber auch Jugendliche nicht nur auf den Ausgang des Wettstreits, sondern auch auf naturwissenschaftliche Zusammenhänge neugierig werden läßt.

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